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Von der Fotografie leben: Kaufmännische Kenntnisse gehören dazu

BildFotografie ist wirklich ein Traumstudienfach. Man muss sich das mal vor Augen halten: Für Abertausende von Menschen ist die Fotografie ein Hobby. Das heißt, der Student der Fotografie bereitet sich auf einen Beruf vor, der eine Tätigkeit beinhaltet, der andere freiwillig und umsonst nachgehen, nur weil es ihnen Spaß macht, nicht, weil sie ihnen Geld einbringt. Welcher BWL-, Jura- oder Elektrotechnikstudent kann schon von sich behaupten, einen Beruf zu erlernen, der Tätigkeiten beinhaltet, die andere freiwillig und ohne Bezahlung ausüben? Schon mal jemanden gesehen, der aus lauter Spaß an der Freud´ ein Buch über Marketing oder Kapitalrecht liest? Wohl kaum! Aber schon mal jemanden gesehen, der freiwillig, weil es ihm Spaß macht, ein Buch über Fotografie verschlingt? Natürlich, denn das machen sehr, sehr viele.

Eins sollte man aber bedenken, wenn man Fotografie studieren möchte: Mit der Fotografie sein Geld zu verdienen bedeutet auch, gewisse kaufmännische Dinge tun zu müssen. Das heißt, die Tätigkeit eines Fotografen besteht nicht nur darin, schöne Bilder zu machen, sie müssen auch an den Mann gebracht werden. Und darauf wird man im Studium der Fotografie nur unzureichend vorbereitet .Es ist daher empfehlenswert, sich neben dem Studium ein paar kaufmännische Kenntnisse anzueignen. Die Wenigsten hören das gern, aber Tatsache ist, dass man auch als Fotograf Buchführung machen, Steuern zahlen und Werbung betreiben muss. Und das wird einem, wie schon gesagt, im Studium der Fotografie nicht beigebracht. Eigeninitiative ist hier gefragt, damit nicht irgendwann das ganz große Erwachen kommt, nach dem Motto: Ich bin zwar ein Meister der Fotografie, aber auch kaufmännischer Laie, der kein Geld verdient.