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Werbefotografen verdienen von allen Fotografen das meiste Geld

Werbefotografie ist ein Teilbereich des Studiengangs Fotografie an der Kunsthochschule beziehungsweise an der Fachhochschule für künstlerische Gestaltung. Von allen angebotenen Teilbereichen ist Werbefotografie der eigenständigste, ist derjenige, der mit dem klassischen Studium der Fotografie am wenigsten gemeinsam hat.

BildWer Werbefotografie studiert, erwartet von seinem Studium in der Regel etwas anderes als derjenige, der ein klassisches Studium der Fotografie betreibt. Bei der Werbefotografie spielt der künstlerische Aspekt eine geringere Rolle, sind Kreativität und Individualität nicht ganz so stark gefragt. Dafür wird man gezielter auf die spätere Berufstätigkeit vorbereitet; für einen Absolventen des Studiengangs Fotografie mit dem Schwerpunkt Werbefotografie ist es daher in der Regel auch leichter, sich beruflich zu etablieren als für jemanden, der ein klassisches Fotografierstudium absolviert hat. Darüber hinaus sind Werbefotografen in der Regel die bestbezahlten Fotografen, aber wie gesagt: Sie sind auch diejenigen, die den meisten Zwängen unterworfen sind.

Innerhalb der Fotografengilde werden Werbefotografen oftmals als „Profitgeier“ abgetan. Von einem Studium der Werbefotografie sollte einen das jedoch nicht abhalten. Wie man sich denken kann, spielt der Neid bei solchen Aussagen eine große Rolle. Denn Tatsache ist nun mal, das Werbefotografen im Durchschnitt weitaus mehr als klassische Fotografen verdienen. Und insgeheim denkt sich so mancher dieser klassischen Fotografen: Hätte ich nur auch Werbefotografie studiert, dann würde ich heute keine Mühe haben, die Miete für mein Atelier zu zahlen.

Eins muss man allerdings wissen: Es ist nicht so, dass jeder Absolvent des Studiengangs Werbefotografie sofort eine große Menge an Aufträgen bekommt. Auch für einen Werbefotografen gilt: Aller Anfang ist schwer; es dauert eine Weile, bis man sich etabliert hat.